Klingt verrückt, ist aber in Nwoya im Norden Ugandas die Realität.
Und seit durch den Krieg gegen Iran die Treibstoffpreise stark gestiegen sind, kann sich das Krankenhaus die Ambulanz-Einsätze immer weniger leisten.
Auch der schnelle Transport von Medikamenten, Impfstoffen und Laborproben zwischen dem großen Anaka Regionalkrankenhaus und den kleineren Gesundheitseinrichtungen auf dem Land, hat einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit der Menschen vor Ort.
Dieser erfolgt per „Boda-Boda“, dem in Uganda typischen und für die wenigen befestigten Straßen der Region bestens geeigneten Motorradtaxi. Doch auch hier haben die steigenden Spritpreise und die schlechtere Verfügbarkeit einen negativen Einfluss:
Aktuell muss das Krankenhaus rund 25% seines Budgets für Transporte ausgeben. Viel Geld, das dann an anderer Stelle z.B. für Personal, Medikamente, Geräte, etc. fehlt.
Empowering Africa und Aid Pioneers machen das Krankenhaus daher gemeinsam unabhängig von fossilen Brennstoffen. Die Solaranlage mit Batteriespeicher haben wir bereits finanziert. Mit dem so selbst produzierten kostenlosen Stromhaben wir die Möglichkeit, auch die Transportkosten massiv zu senken.Die Idee:
Wir statten das Krankenhaus mit bis zu fünf Elektro-Motorrädern aus, die dann mit der Kraft der ugandischen Sonne geladen werden, wie Jonas, von unserem Partner Aid Pioneers, in diesem Video erklärt:
Mit nur 1.500 € kann nicht nur eines dieser E-Motorräder angeschafft, sondern auch ein Arbeitsplatz für einen Fahrer gesichert werden. Der Hersteller der Elektro-Motorräder, SPIRO, ist in Uganda bereits etabliert, so dass die Eignung der Fahrzeuge für die lokalen Gegebenheiten, deren Beschaffung und Wartung gewährleistet werden kann.
Unterstütze das Krankenhaus mit deiner Spende, um die Gesundheit der Menschen in Nwoya zu verbessern! Vielen Dank!
