Außerhalb der Regenzeit herrscht in unseren beiden Projektdörfern im Senegal weitgehende Beschäftigungslosigkeit. Denn die Menschen dort leben von der Landwirtschaft, die aufgrund der Erdüberhitzung immer mühsamer wird.
Wir wollen helfen, damit sie ihre Heimat nicht verlassen müssen.
Da es noch dauert, bis wir mit einem solaren Mini-Grid verlässlichen Strom in ausreichenden Mengen liefern können, haben wir die Dorfbewohner*innen mit einem Geschenk überrascht:
Je einen Kühlschrank und Solarmodule + @Power-Blox-Batteriespeicher.
Das Ziel: Eine erste Möglichkeit geben, Getränke und Lebensmittel zu kühlen, Handys aufzuladen und kleinere Geräte zu betreiben.
Was dann passierte, hat uns umgehauen!
In Darou Ndiaye hat sich spontan eine neue Frauenkooperative gegründet, um die Nutzung des Equipments für alle gerecht zu gestalten.
In Darou Diop sind sie gar einen Schritt weiter, da die bestehende Frauenkooperative spontan innerhalb eines Tages einen kleinen Dorfladen gebaut und eröffnet hat!
Dort werden nun Produkte wie Milch, Schokolade oder gekühlte Getränke angeboten, die vorher durch mangelnde Kühlmöglichkeiten kaum vor Ort zu bekommen waren. Außerdem stellen die Frauen selbst Saft aus den Früchten des Affenbrotbaumes her.
Nun betreiben immer zwei Frauen für eine Woche den Laden. 50% der Einkünfte dürfen sie selbst behalten, der Rest geht an die Gemeinschaft für den weiteren Aufbau.
Wo vorher außerhalb der Regenzeit absolute Beschäftigungslosigkeit herrschte, sind mit wenigen tausend Euro kleine Geschäftsideen und mit ihnen ganz viel Hoffnung entstanden!
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